Hundeerziehung

Hundeerziehung

Was gehört alles zur Hundeerziehung? Wann beginnt man mit dem Hundetraining? Wie benimmt sich ein gut erzogener Hund bzw. welche Kommandos sollte er beherrschen? Welche Angewohnheiten sollten dringend abgewöhnt werden? Was ist bei der Hundeerziehung bzw. Welpenerziehung grundsätzlich zu beachten? Was hat es mit der Rangordnung auf sich?

Diese und noch mehr Fragen sollen im Folgenden geklärt werden.

Am besten beginnt man mit der Hundeerziehung so früh wie möglich, also bei der ersten Begegnung zwischen Herrchen und Hund. Aber behalte immer im Hinterkopf: Die Erziehung endet nie!

Am besten lernt der Hund im Welpenalter, aber auch später ist jeder Hund noch in der Lage Kommandos zu erlernen.

Die ersten Monate beim Welpen sind die intensivsten. In dieser Zeit lernt er seine Umgebung kennen, lernt Regeln und Verbote schneller und gewöhnt sich an sein Herrchen als Rudelführer. Nach ca. drei Monaten besteht in der Regel eine starke Bindung zwischen Hundehalter und Hund. Bei der Welpenerziehung gibt es noch einige wichtige Punkte, die besonders beachtet werden müssen.

Lies dir dazu den Artikel “Welpenerziehung” aufmerksam durch.

 

Welche Kommandos sollte jeder gut erzogene Hund beherrschen?

Dazu zählen natürlich die Klassiker: Sitz, Platz und Bleib. Außerdem sollte dein Hund aber noch wissen, wie er richtig an der Leine geht und er sollte auf Kommando zu dir kommen. Darüber hinaus musst du deinem Hund schon früh die Stubenreinheit beibringen, denn das kann sonst zu einer nervenzerreißenden Probe für euch werden.

Welche Angewohnheiten solltest du sofort unterbinden bzw. abgewöhnen?

Du solltest darauf achten, deinem Hund das Anspringen, das Knurren oder unkontrolliertes Winseln und Bellen sofort abzutrainieren. Auch eine unkontrollierte Aggressivität deines Hundes ist ein ernst zu nehmendes Problem, dem dringend entgegengewirkt werden muss.

Hunde sind Rudeltiere.

Hunde brauchen in jedem Rudel (und das ist nun deine Familie) ein Alphatier, das ihnen Sicherheit und Orientierung gibt.

Dieses Alphatier musst von Anfang an du sein. Lass deinen Hund niemals die Führung übernehmen, denn er merkt sich das sofort und wird versuchen diese Stellung erneut ausnutzen. Hat dein kleiner Liebling erst mal das Kommando übernommen, wird es schwer, ihm das wieder abzutrainieren. Du sparst dir also viel Zeit und Nerven, wenn du sofort klar machst, wer hier das Sagen hat.

Aber Achtung: Bitte niemals Gewalt anwenden, um dich durchzusetzen. Das ist nicht nur grausam, sondern damit erzielst du auch nicht die gewünschten Erfolge.

 

Was solltest du bei der Hundeerziehung und beim Hundetraining beachten?

Nimm dir immer genügend Zeit für das Hundetraining.

Beginne dein Training nie gehetzt und unter Zeitdruck. So wird und kann das Training nicht gelingen. Außerdem brauchst du genügend Zeit, um beim Training konsequent bleiben zu können, wenn dein Hund mal etwas länger braucht.

Damit wären wir schon beim nächsten Punkt:

Bleib immer konsequent.

Dies ist enorm wichtig. Hunde merken es sofort, wenn und vor allem wann der Besitzer mal einknickt. Also niemals nachgeben, sondern dranbleiben, bis dein Hund gemerkt hat, was du von ihm willst.

Lobe viel.

Arbeite vorwiegend mit viel Streicheleinheiten. Natürlich kannst du auch Leckerlis einsetzen. Allerdings sollten Leckerlis niemals das einzige Mittel sein, um deinem Hund Gehorsam beizubringen. Achte also darauf dein Mittel zum Loben zu variieren.

Achte auf eine klare Trennung zwischen Training und Spiel.

Prinzipiell ist es besser, zuerst mit dem Hundetraining zu beginnen und danach zu spielen. Du solltest unbedingt darauf achten, einen richtigen Abschluss für euer Training zu finden. Du kannst deinen Hund zum Beispiel am Ende des Trainings Sitz machen lassen, ihn loben, kurz warten und dann das Spiel beginnen.

Bei Sanktionierung eines falschen Verhaltens kommt es auf das Timing an.

Timing ist alles. Vor allem bei der Hundeerziehung. Eine “Strafe” muss zeitlich sofort nach dem Fehlverhalten erfolgen, ansonsten kann dein Hund keine Verbindung mehr zur “Tat” herstellen.

Wende bei der Bestrafung NIEMALS Gewalt an.

Arbeite stattdessen nach dem Prinzip der Aufmerksamkeit und positiven Verstärkung. Ignoriere deinen Hund, wenn er etwas falsch gemacht hat, und schenke ihm Aufmerksamkeit für richtiges Verhalten.

ACHTUNG! Auch passive Gewalt (z. B. Anschreien) ist eine Form von Gewalt!

Du kannst zum Thema “sanfte und gewaltfreie Hundeerziehung” auch den passenden Artikel auf diesem Blog lesen.

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Und nun viel Spaß bei deinem Training!

www.Hundeerziehungskurs.com

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2 Responses to “Hundeerziehung”

  1. Sehr schöne Zusammenfassung zum Thema Hundeerziehung. Leider funktioniert der Link am Ende des Beitrags nicht richtig!

  2. Sehr guter Artikel, werde die Tips sehr gerne für unseren 13 Wochen alten Australian Shephard anwenden. Vielen Danke Angelika

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